Clara-Schumann-Gesamtschule Kreuztal  verschieden aber miteinander

De itinere in Augustam Treverorum discipulorum linguae Latinae magistrorum suorumque

 

Wer des Lateinischen nicht ganz mächtig ist, möge jetzt beruhigt aufatmen… zwar geht es um die diesjährige Exkursion des Lateinkurses der 12.Klasse nach Trier, aber dennoch soll dieser Beitrag in Deutsch verfasst werden.

Bemerkenswert ist, dass es im Rahmen dieser Exkursion ein echtes Novum gab. Erstmalig nämlich erstreckte sich dieser außerunterrichtliche Termin nicht bloß über zwei Tage (Sonntag bis Montag), sondern über ein ganzes Wochenende. Dies ermöglichte, dass diese Exkursion um ein absolutes Highlight bereichert werden konnte. Die Schülerinnen und Schülerinnen samt begleitender Lehrkräfte erhielten nämlich die einmalige Chance, zu Archäologen zu werden und in einer echten archäologischen Ausgrabung auf die Spuren Schliemanns und Co zu gehen, um zwar nicht Troja, aber handfeste Überreste des Römischen Reichs mit ihren eigenen Händen freizulegen. Dr. Stephan Ackermann, selbstständiger Archäologe und seit nunmehr 15 Jahren der Mann vor Ort bei dieser Exkursion, machte dieses unvergessliche Erlebnis möglich. Es waren viele schöne Funde, die die jungen Erwachsenen ausgraben, reinigen und bewundern konnten. 

 

Herr Dr. Ackermann zeigte sich sehr zufrieden mit dem Engagement seiner Zöglinge und sprach ihnen am letzten Tag der Exkursion ein ganz besonderes Lob aus. Bezug nehmend auf den theoretischen Input, den er ihnen im Laufe der Veranstaltung, die eine überzeugende Mischung aus (Sozial)Geschichte und Archäologie darstellte, vermittelt hatte und rückblickend auf die Fragen und Antworten, die er von den Zwölftklässlern zu hören bekommen hatte, sagte er, dass er es  vom Niveau der Exkursion her auch mit Archäologiestudenten im 4.Semester hätte zu tun haben können. Die Schüler spiegelten dem promovierten Archäologen zurück, dass sie absolut einverstanden waren mit seiner Art und Weise der Exkursionsgestaltung und priesen ihn dafür, Archäologie und Geschichte niemals langweilig wirken zu lassen. Nachdem man also die  Barbarathermen, die Konstantin-Basilika, das Rheinische Landesmuseum, die Kaiserthermen und nicht zuletzt die Porta Nigra intensiv in Augenschein genommen hatte, trat man unter Leitung des Fachlehrers Marco Schneider, der die Fahrt organisiert hatte, und der beiden Lehramtsanwärterinnen Nadine Morsch und Natascha Philipp erschöpft, aber doch zufrieden die Heimreise nach Kreuztal an. Auf ein Neues in 2018!