Schulprogramm


Das Schulprogramm ist das grundlegende Konzept der pädagogischen Zielvorstellungen und der Entwicklungsplanung einer Schule. Es dient der Entwicklung und Sicherung der Qualität schulischer Arbeit, ermöglicht aber auch, den Gedanken von (begrenzter) Schulautonomie umzusetzen und die spezifischen Bedingungen vor Ort adäquat zu berücksichtigen. Dabei ist das Schulprogramm einem kontinuierlichen Prozess unterworfen. Unsere Schulprogrammentwicklung wird zurzeit koordiniert von Frau Esmaeili (didaktische Leiterin), Herrn Scheerer (Schulleiter), den Fachkonferenzvorsitzenden der „großen“ Fachkonferenzen Mathematik, Deutsch und Englisch, Frau Meister.

Es wird besonderer Wert gelegt auf die Mitarbeit aller an Schule Beteiligten (Lehrkräfte, Schülerschaft, Eltern und Schulleitung) und ihrer entsprechenden Gremien. Ein Ergebnis  schulprogrammatischen Arbeitens sind die seit mittlerweile 10 Jahren gültigen pädagogischen Leitziele unserer Schule.

Eine erste schriftliche Fixierung unseres Schulprogramms fand im Jahre 2000 auf der Grundlage der Vorgaben des Landes NRW statt. Hierbei handelte es sich schwerpunktmäßig um eine Bestandsaufnahme und Darlegung des bisher an unserer Gesamtschule Geleisteten. Dazu hatte im Vorfeld eine breit angelegte Evaluation mithilfe eines Fragebogens stattgefunden. Gleichzeitig wurden zukünftige Arbeitsschwerpunkte und Entwicklungspotentiale aufgezeigt.

In einem zweiten Schritt wurde das Schulprogramm sowohl in gestalterischer als auch in inhaltlicher Hinsicht überarbeitet und ergänzt. Wesentliche Teile wurden über das Internet der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Des Weiteren wurde mehrere Flyer in einheitlichem Layout entwickelt, um die Besonderheiten unserer Schule publik zu machen.

Inhaltlich wurde die Schulprogrammarbeit in der letzten Zeit vor allem von folgenden Fragestellungen geprägt:
Wie können wir in den Jahrgangsstufen 9 und 10 noch stärker als bisher leistungs- und abschlussbezogen fördern? Überlegungen hierzu führten zu einer abschlussbezogenen Gestaltung von Ergänzungs- und Förderstunden in den Jahrgängen 9 und 10 und der Nutzung u.a. der Lernstandserhebungen als Diagnose-Tool.
Wie gestalten wir das Methodenlernen ab der Jahrgangsstufe 5? Hier ergaben sich Konzepte für einen Lehrgang „Lernen Lernen“ im Jahrgang 5 und die Einführungsphase im Jahrgang 11.
Wie gestalten wir den „Weg zum Abitur“ für unsere Oberstufen-Schüler?
In Beantwortung dieser Frage bieten wir nun für die gymnasiale Oberstufe drei verschiedene Profile an: ein naturwissenschaftliches, ein gesellschaftswissenschaftliches und ein Hauptfachprofil.

Schwerpunke kommender Arbeit wird es sein, den Prozess der Implementation der Kernlehrpläne fortzusetzen und unsere schulinternen Lehrpläne auf kompetenzorientiert zu formulieren. Dearüber hinaus begleiten wir kritisch die Umstellung auf den 60 Minuten-Takt.

An dieser Stelle möchten wir als Gruppe für die Entwicklung des Schulprogramms insbesondere die Elternschaft dazu aufrufen, sich an unserer weiteren Arbeit zu beteiligen im Sinne unseres Schulmottos: verschieden aber miteinander.